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Rom: Vier Tage in der ewigen Stadt

Rom – Die ewige Stadt, die auf sieben Hügeln erbaut wurde. Schon lange stand der Ort auf meiner Bucket Liste und das, obwohl ich die italienische Hauptstadt bereits vor einigen Jahren im Rahmen eines Tagesausfluges besucht hatte. Doch Rom hat so viel zu bieten, dass ein paar Stunden kaum ausreichen, um das einzigartige Flair einzufangen und all die Ecken und Gassen zu erkunden. Deshalb war es um so schöner, dass eine meiner italienischen Erasmus-Freundinnen uns zu sich nach Hause einlud und ich ein verlängertes Wochenende dort verbringen konnte. Wie man Rom an vier Tagen am besten besichtigt, um möglichst viel aus der Zeit herauszuholen, erkläre ich euch im heutigen Post!

1. Tag: Spaziergang durchs Zentrum inklusive Kapitol und die schönsten Aussichtspunkte


Der erste Tag begann relativ ruhig, denn ich hatte einen sehr zeitigen Flug und kam bereits gegen 9 Uhr in Rom an. Nach einem gemütlichen Frühstück starteten wir mit einem Spaziergang durch das wunderschöne Viertel rund um den Platz San Giovanni, der durch die dazugehörige Kirche besticht. Von dort aus ging es Richtung Kolloseum und natürlich musste auch gleich das obligatorische Foto geschossen werden. Zu dem Fotospot gelangt ihr, wenn ihr auf der Seite, wo sich die Metro befindet, ein paar Stufen nach oben geht. Ein wirklich toller Ausblick auf das eindrucksvolle Gebäude!

Gut und günstig Mittagessen in der Nähe des Kolloseums


Gut und günstig Mittagessen und das mitten im Zentrum von Rom geht nicht? Von wegen! Man muss nur wissen wo. Unsere römische Freundin führte uns in die Pizzeria "Alle Carrette", die nur wenige Gehminuten vom Kolloseum entfernt in einer Seitengasse lag und es war wirklich unglaublich lecker und überhaupt nicht überteuert!


Nach der Stärkung ging es die Straße entlang Richtung Piazza Venezia. Kurz davor bogen wir aber nach links und nach einem kurzen Anstieg hatten wir einen tollen Ausblick auf die Stadt und das Forum Romanum. Nächste Station war das Kapitol – ein Platz, der von Michelangelo entworfen wurde und durch die Reiterstatue dominiert wird. 


Von dort ging es weiter zum Teatro Marcello, das dem Kolloseum sehr ähnlich sieht, und dem Bocca della Verità (Mund der Wahrheit), ein Relief vor der Kirche Santa Maria in Cosmedin. Der Legende nach handelt es sich hierbei um einen antiken Lügendetektor, denn wer seine Hand hineinhält und nicht die Wahrheit spricht, bekommt sie abgehackt. Wer das versuchen will, kann sich in die Schlange an mutigen Touristen einreihen :)

Wo sieht man den schönsten Sonnenuntergang in Rom?


Die schönsten Aussichtspunkte zum fotografieren und um den Sonnenuntergang zu bewundern, findet ihr auf dem Hügel Aventin. Neben kleinen Parks, die am Ende einen Blick auf den Tiber und den Petersdom versprechen, hält das Schlüsselloch der Basilica dei Santi Bonifacio e Alessio eine Überraschung bereit, die ich euch an dieser Stelle natürlich auch nicht verraten möchte. 




2. Tag: Vatikanische Museen, Petersdom und Engelsburg


Den kompletten zweiten Tag hatten wir für den Vatikan reserviert, denn gerade, wenn man die Museen besichtigen möchte, sollte man viel Zeit einplanen. Die Frage, ob sich dies lohnt, kann ich nur eindeutig mit ja beantworten, denn nicht nur die Sixtinische Kapelle ist ein Highlight, das ganze Gebäude mit den vielen Kunstwerken, den endlosen verzierten Gängen und dem wunderschönen Garten, sind einfach einen Besuch wert.

Tatsächlich verließen wir das Museum erst am späten Nachmittag und hatten immer noch nicht alles gesehen. Doch wir wollten unbedingt noch bei Tageslicht zum Petersplatz, sparten uns jedoch das Warten auf den Eintritt zum Dom. Immerhin hatte ich die Kirche schon bei meinem letzten Besuch gesehen. Stattdessen ging es die Straße hinunter in Richtung Engelsburg. Besonders von der anderen Brückenseite (und bei Sonnenuntergang und mit den Straßenmusikern) ein tolles Flair!













3. Tag: Spaziergang durchs Zentrum inklusive spanischer Treppe, Trevibrunnen und Piazza Venezia


Der dritte Tag unserer Reise startete an der Piazza del Popolo – einer der berühmtesten Plätze der Stadt. Von dort machten wir einen Abstecher in den Park Villa Borghese, von dem man gleichzeitig wieder einen tollen Ausblick genießen kann. Weiter ging es zur Spanischen Treppe und dann einmal quer durchs Zentrum zum Trevibrunnen, der Piazza Venezia, der Piazza Navona und dem Pantheon. Mein Tipp: Lasst euch durch die Gassen treiben und besucht den Trevi-Brunnen auch unbedingt noch einmal am Abend. Dann ist er super schön beleuchtet!












4. Tag: Kolloseum, Palatin und Forum Romanum


Bevor es zurück nach Deutschland ging, stand natürlich noch eins auf dem Programm: Der obligatorische Besuch des Kolloseums. Von Innen ist das berühmte Bauwerk tatsächlich nicht ganz so schön wie außen – die Besichtigung lohnt sich trotzdem, denn mit der Eintrittskarte bekommt ihr gleichzeitig auch Zugang zum gegenüberliegenden Forum Romanum und dem Palatin. Stundenlang könnte man durch die alten Ruinen streifen, hätte der Regen uns nicht einen Strich durch die Rechnung gemacht. Trotzdem ein gelungener Abschluss für ein verlängertes Wochenende in Rom!






Habt ihr Rom schon einmal besucht? Was hat euch besonders gut gefallen?

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11 comments

  1. Thanks for the beautiful post!
    Have a nice day)

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  2. Ganz tolle Bilder und Eindrücke, Rom ist wirklich ein Traum!

    Liebe Grüße
    Jimena von littlethingcalledlove.de

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  3. Ich liebe Rom. Ich war 2 Mal da (das letzte Mal letzten Herbst) und ich würde wieder einmal hingehen. Die Stadt ist so schön, man kann soviel sehen.
    LG,Diana

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  4. Hello, thanks for the information. Great photos! xx

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  5. Ich liebe Rom einfach! Super schöne Bilder, die du da gemacht hast :) Eins meiner lieblings Viertel ist definitiv Trastevere (:
    x Sophia

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  6. Wahnsinnig schöne Fotos! Ich war noch nie in Rom, würde aber mal soooo gerne dahin!

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  7. Wow – was freue ich mich immer über deine tollen Reiseberichte und die wunderbaren Fotos. Noch dazu wo du uns dieses Mal nach Rom mitnimmst. Rom steht schon lange auf meiner Reise-To-Do-Liste, aber ich habe es bisher noch nie geschafft, dorthin zu kommen. Daher genieße ich es umso mehr, mit dir diese herrliche Stadt zu erforschen und tolle Tipps zu erhalten. Es ist doch perfekt, wenn man einen Insider an der Seite, der auch kostengünstige Lokale kennt. Ich werde deinen Beitrag sicher als Grundlage für meine Reiseplanung nehmen – danke für die schöne Beschreibung. Hab ein ganz wunderbares Wochenende und alles Liebe

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  8. Freunde von mir waren letztes Jahr in Rom und komplett begeistert. Sie haben sich auch einiges angeschaut von dem du auch begeistert warst, wie die Engelsburg und der Vatikan (da meinten sie auch das muss man unbedingt gesehen haben), vom Kolloseum waren sie auch nicht so begeistert und meinten auch das es von außen natürlich toll ist, aber innen halt nicht und dann auch sehr überlaufen. Aber gesehen haben muss man das wohl schon mal. Und auch den Rest haben sie sie sich auch angeschaut, ganz begeistert waren sie auch von einer Villa, wo es ganz viele Springbrunnen gibt. Weiß jetzt nicht ob du meinst von welcher ich da rede. Ich selbst war leider noch nie in Rom und weiß deshalb gar nicht mehr wie die hieß. Die Stadt steht aber natürlich noch auf meiner Reise Wunschliste, da ich Italien sowieso liebe und eine Schwäche für das Land habe. Dieses Jahr geht es auch wieder dort in den Urlaub, aber leider nicht nach Rom, dafür aber ans Meer mit einem Abstecher nach Venedig.

    Dankeschön für dein liebes Kommentar Sarah,
    Oh ja das geht mir auch so. Höre den echt richtig oft, obwohl ich noch nicht mal den Film gesehen habe. Hoffe das bald nachholen zu können.
    Meine Leseliste, aber auch mein SuB, wächst immer weiter. Ka wann ich das je alles mal lesen soll xD. Bei Buchverfilmungen ist es mittlerweile schon so, dass ich da nur noch die Filme oder Serien schaue und zu den Büchern überhaupt nicht mehr komme.

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  9. I really love it, Thanks for sharing! Looking forward for more!

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