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Berlin Fashion Week Januar 2020

Und wieder ist eine Fashion Week wie im Flug an mir vorbeigerast. Drei Tage voller Events, Shows und ganz viel Mode. Doch auch altbekannte Dramen (beim Event xy hat es keine Goodiebags mehr gegeben oder Person xy war ja wieder so arrogant) und ein nicht zu bewältigender Terminkalender begleiteten die Zeit in Berlin. Die Fashion Week ist wirklich eine Welt für sich und für Außenstehende vielleicht nicht immer gleich auf den ersten Blick zu erfassen.

Warum auf die Fashion Week?


Doch was bringt es mir eigentlich noch auf die Modewoche zu gehen? Das habe ich mich vor allem im Zusammenhang mit meinem letzten Blogpost gefragt, in dem ich euch ja hier neue Wege angekündigt hatte. In erster Linie ist die Fashion Week für mich ein Networking Event - sei es mit anderen Bloggern und Influencern (manche kenne ich schon Jahre und immer wieder lernt man natürlich auch neue Leute kennen) oder mit PR Agenturen und Marken (die vielleicht potenzielle Kooperationspartner sein könnten). Natürlich macht das Ganze auch Spaß, man geht auf coole Events, es gibt Drinks, Essen, Geschenke und taucht ein bisschen in die ganze Glamour- und Promiwelt ein. 


Gleichzeitig sind die Tage in Berlin für mich auch sehr viel Arbeit. Man ist nonstop auf Abruf, muss oder will alles dokumentieren, fotografieren und instagramieren und ist teilweise mehr als 12 Stunden ohne Pause auf den Beinen. Der selbstauferlegte enge Terminplan führt dazu, dass man von einem Ort zum anderen hetzt, ewig an den Garderoben ansteht und dabei trotzdem noch top gestylt sein soll. Und wer denkt, dass es in der schillernden Modewelt zivilisiert zu geht, der hat sich kräftig getäuscht. Eine riesengroße Meute stürmt drängelnd die Location, sobald der Einlass zu den Fashion Shows eröffnet ist. Natürlich will jeder den besten Platz ergattern, denn wo du sitzt, zeigt, wie wichtig du bist. Welcome to Fashionbusiness! 

Natürlich bin ich immer noch unglaublich dankbar für die Möglichkeit dabei sein zu können, trotzdem möchte ich hier ehrlich mit euch sein, denn viele Dinge sieht man einfach nicht (und schon gar nicht auf Instagram).


Die Berlin Fashion Week 2020 - Neue Location, neuer Terminplan


Dieses Jahr war das Kraftwerk die neue Location und ich muss sagen, dass es mir dort eigentlich sehr gut gefallen hat. In der cool gestalteten Area mit Mode und Kunst verging die Wartezeit zwischen den Shows wie im Flug und das Undergroundflair passt einfach perfekt zur Berliner Modewoche. Gleichzeitig konzentrierten sich die meisten Events auf Dienstag und Mittwoch, so dass sich viele Sachen überschnitten und man vorher schon überlegen musste, was man macht und was zeitlich leider nicht möglich ist. 

Irgendwie waren alle Shows und Events ganz nett, aber mir hat dieses Mal ein kleines bisschen der Wow-Faktor gefehlt. Überrascht hat mich aber das Influencer Café, das mit guten Vorträgen ein wirkliches informatives Get-together war und auch die Shows von Rebekka Ruétz und Lena Hoschek waren wie immer meine Favorites. Ein paar mehr Eindrücke meiner Fashion Week Tage habe ich hier für euch zusammengefasst!


1. Tag (Montag): Influencer Cafe - It's Business Baby


Am Montag startete ich mit dem Influencer Café von Stylranking in die Fashion Week. Nachdem mir das Event in den letzten Jahren immer weniger gefallen hat, war ich dieses Mal positiv überrascht. Die Location im Amplifier war richtig cool und neben den Markenständen, gab es einige spannende Vorträge. Ganz besonders der Workshop zum Thema Networking mit den Mädels von daere.de war super interessant und nach dem wir gelernt hatten, worauf es ankommt, konnten wir das Ganze natürlich auch gleich auf dem Event umsetzen :)




2. Tag (Dienstag): Reichert+ Beauty & Fashion Lounge, Irene Luft, Cashmere Victim


Mit der Beauty & Fashion Lounge von Reichert + begann der Fashion Week Dienstag. Neben Gesprächen mit Marken, schauten wir auch noch kurz beim Collection Viewing von Nobis vorbei, bevor es dann das erste Mal zum Kraftwerk ging. Dort stand die Show von Irene Luft auf dem Programm, die mit klassischen Schnitten fließenden Stoffen auf sich aufmerksam machte. War man aus den letzten Jahren vor allem viel schwarz gewohnt, fanden sich dieses Mal auch beerige und pastellige Töne wieder.




Danach ging es noch zur Show von Cashmere Victim, die auch für mich total neu war. Die Looks waren alle tragbar und kombinierten hochwertige Qualität mit coolen klassischen Styles in bunt und unifarben. Den Abend ließen wir dann bei der After Show Party von Irene Luft im Hotel Indigo an der East Side Gallery ausklingen.

3. Tag (Mittwoch): Lena Hoschek, Rebekka Ruétz, Hashmag, Maisonnoée


Der Mittwoch war wohl der vollste Tag von allen. Deshalb war es super, dass ich mich am Morgen erst einmal in der Beauty Lounge von PR Sugar stylen lassen konnte, bevor es zur Show von Lena Hoschek ging. Hier trafen die typische 50's Styles der Designerin auf Wilden Westen und Folklore.  Fransen, Stickereien und XL-Tücher zogen sich durch die Kollektion und machen wirklich Lust auf die kommende Herbst-/Winter Saison.




Danach ging es weiter mit der Show von Rebekka Ruétz und die war, wie fast immer, wirklich eines meiner Highlights. Gekonnt greift die Designerin die aktuelle Situation rund um Klimawandel und Umweltverschmutzung auf und schickte die Models mit Regenbogenprints über den Laufsteg. Wenn man aber genau hinschaut, handelt es sich dabei um Fotografien, die die Verschmutzung der Meere durch Mikroplastik zeigen.

Eine kleine Pause verschafften wir uns später in der Bloggerlounge von Hashmag, die mir dieses Mal aber nicht so gut wie sonst gefallen hat, weil es tatsächlich nicht allzu viel zu machen gab. Den Abschluss des Tages bildete die Kollektionspräsentation von Maisonnoée im Ermelerhaus.  Ich muss schon zugeben, ich war schon ein bisschen traurig, dass es diese Saison keine Fashion Show gab. In der Location wurden nur einige wenige Looks gezeigt, aber dafür gab es eine Art Mini-Casino mit Roulette-Tisch. Das wollte ich schon immer mal ausprobieren :)








12 comments

  1. Danke für den schönen Bericht. Die Bilder sind sehr beeindruckend. Ich war noch nie auf der Fashion Week in Berlin. Wäre mir selbst zu anstrengend. Lese aber gern darüber.

    Liebe Grüße Sabine

    mein neuer Blog:
    https://www.lifestylebybine.de/

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  2. Dein Post gefällt mir richtig gut und ich kann mir vorstellen dass es dort unglaublich anstrengend sein kann. Trotzdem würde ich auch sehr gerne mal eine Show der Fashion Week in Berlin besuchen. :)
    liebe Grüße, Lisa
    https://litzkoblog.wordpress.com/

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  3. This fashion week looks such a fun! You look great! Wonderful Post! Have a great day!
    Allurerage
    Rampdiary

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  4. Ich denke schon, dass man sich da interessante Ideen holen kann. LG Romy

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  5. What a lovely pictures!
    HAPPY WEEKEND
    xoxo
    https://stylishpatterns.blogspot.com

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  6. You have such an amazing time during Berlin fashion week. Shows and creations look gorgeous, thank you for sharing with us.

    New Post - http://www.exclusivebeautydiary.com/2020/01/biobaza-exclusive-eye-gel_19.html

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  7. So schöne Eindrücke von der Fashion Week. Sieht so aus als ob du eine richtig tolle Zeit hattest :)

    Liebe Grüße
    Laura von Lauras Journal

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  8. Hi,
    I follow you # 729 ,follow back?

    https://fashionisbiglove.blogspot.com/

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  9. Oh so great style
    Amazing photos darling
    xx

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  10. Ein toller Beitrag über die Fashion-Week, der aber auch wieder sehr stressig klingt. Muss aber sagen, dass ich verstehen kann, wieso deine Favoriten deine Favoriten sind. Finde die Shows auch am interessantesten. Ist halt auch immer spannend, wenn man mit der eigenen Mode auch ein politisches Statement abgibt. Deine Looks finde ich ebenfalls top :).

    Dass es bei der Fashion-Week voll ist und das ganze auch Nachteile hat, glaube ich sofort. Wobei ich echt überrascht bin, wie man sich aufregen kann nur weil es mal keine Goodie Bag gibt. Man hat auf sowas ja keinen Anspruch :D.

    Dankeschön für dein liebes Kommentar Sarah.
    Ja es ist echt schwierig mit Blog und Instagram. Bei mir wird der Blog auf jeden Fall weiterhin den Fokus bilden, aber ich arbeite halt eben auch konstant am Ausbau meines Instagram Feeds. Trotzdem kann Instagram aber einen Blog nie ersetzen, ich hoffe ja echt, dass 2020 da noch mal eine Trendwende bringt.

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  11. what beautiful clothes you show us, I loved it, I like to take new fashion ideas
    I loved your post, I did not know your blog, do you want to follow us? You already tell me. Cheers

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  12. Es gibt doch immer wieder Überraschungen - sowohl in die eine als auch die andere Richtung ... Danke für Deinen ehrlichen Bericht und Deine Outfits sind spitze! Besonders das mit der Latzhose ist einfach genial!
    Liebe Grüße, Rena
    www.dressedwithsoul.com

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